Die Lehren aus der Datenspeicherstrategie von McLaren

Rennwagen aus Servern, der auf Wolken fährt

Gepostet am Dienstag, 23. Juli 2019

Als großes Formel-1-Team, das Millionen Dollar in die Verbesserung seiner Rennwagen investiert, ist McLaren ein starker Investor in IT- und Datenspeichertechnologien. In einem breit angelegten Interview mit TheNextPlatform spricht Paul Brimacombe, Leiter der IT-Architektur bei The McLaren Group, über die zahlreichen Herausforderungen, denen das Unternehmen im Bereich Storage gegenübersteht.

Eine neue Ära des Software-Defined Storage

Wegen der Ungewöhnlichkeit ihres Business betreibt McLaren einen Mix aus Speicherplattformen. In einem großen Rechenzentrum in der Zentrale werden für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz die Daten von Tausenden von Sensoren, die in jedem Auto eingebaut sind, erfasst. 850 virtuelle Server werden durch nicht spezifizierte HPC- und Supercomputing-Funktionen ergänzt.

McLaren betreibt weitere 850 virtuelle Maschinen, die auf Microsoft Azure und Amazon Web Services gehostet werden. Wie bei anderen Public-Cloud-Anwendern ist auch hier die Flexibilität der Hauptfaktor für die Implementierung der Cloud.

Und schließlich wird das Rennteam von einem „portablen“ Rechenzentrum unterstützt, das im Laufe des Jahres von einem Rennort zum nächsten transportiert wird. Die Plattform besteht aus zwei Racks mit Dell EMC PowerEdge R740xd Servern. Sie empfängt Telemetriedaten von allen Fahrzeugen, die Echtzeitinformationen bereitstellen, um den Zustand des Fahrzeugs zu diagnostizieren und wichtige Rückmeldungen für die Rennstrategie zu liefern.

Eine weitere Server-Aktualisierung

In der Mitte des Interviews versteckt sich ein fast beiläufiger Kommentar über die bisherige Speicherstrategie. Durch die Wahl einer einheitlichen Dell EMC VNX Layer mit VPLEX wurde der Datenbetrieb etwas eingeschränkt. Brimacombe wird mit den Worten zitiert: „Jetzt haben wir einen einheitlichen Speichertyp mit einer einzigen Leistungsstufe und einer Charakteristik, bei dem unsere modernen Geschäftsbereiche – Applied, Automotive, Racing – manchmal Block Storage benötigen.

Bei der nächsten Aktualisierung wird eine Kombination von Technologien eingesetzt: VNX-Plattform zu Isilon für die Dateispeicherung, zu ECS für die Objektspeicherung und zu VxFlex für die Blockspeicherung.

Auch für Unternehmen, die nicht täglich mit Millionen von Datenpunkten zu tun haben, sind die Erfahrungen von McLaren von Interesse. Um eine maximale Leistung ohne Abstriche bei der Flexibilität zu erzielen, müssen Unternehmen ihre Technologieauswahl sorgfältig abwägen.

Die gute Nachricht ist, dass bei einer Software-definierten Speicherplattform die zugrunde liegende Hardware weniger ein Problem darstellt. Das bedeutet, dass es möglicherweise nicht zu spät ist, den Speichertyp mit der richtigen Managementkonsole zu optimieren.

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