Einfach „Nein“ sagen: Das OEM-Narrativ durchkreuzen

Viele von links kommende schwarze Schaltkreise und ein weißer Schaltkreis, der von rechts kommt

Gepostet am Freitag, 19. Juli 2019

Noch bevor Ihre Hardware das offizielle Ende der Nutzungsdauer erreicht (EoSL), wird Ihr OEM Account Manager mit Hochdruck daran arbeiten, Sie zu einem Upgrade überreden. Trotz der Tatsache, dass Ihre Speicher-Arrays nach wie vor einwandfrei funktionieren, werden Sie unter zunehmendem Druck stehen, völlig neue Ersatzteile zu kaufen.

Ihr Account Manager wird mehrere Worst-Case-Szenarien präsentieren, um Sie zu überzeugen. Doch jedes einzelne von ihnen ist beherrschbar – und so entkräften Sie seine Argumente.

Sie bekommen keinen Support mehr

Sobald ein System als „EoSL“ deklariert ist, stellt der Anbieter jeglichen Support dafür ein. Es stimmt also, dass der OEM für Ihren Speicher keinen Support mehr leistet und keine Updates mehr bereitstellt.

Doch mit Hilfe eines Third-Party-Wartungsanbieters wie CDS ist Support für Speicher-Arrays und Server auch nach Ablauf der Gewährleistung nach wie vor verfügbar – häufig über viele Jahre. Der Support endet nicht, aber Sie müssen möglicherweise den Anbieter wechseln.

Sie bekommen keine Ersatzteile mehr

Wenn der Support eingestellt wird, hält der OEM keine Teile für EoSL-Server mehr vor. Daher können Sie sich bei einem Hardware-Ausfall nicht mehr an ihn wenden.

Auch in diesem Fall können Ihnen Drittanbieter helfen: CDS unterhält einen Bestand an OEM-zugelassenen Ersatzteilen im Wert von mehreren Millionen Dollar. Wir haben jedes Teil für jedes System, das unsere Kunden betreiben, vorrätig, und die Teile können innerhalb von wenigen Stunden an Ihren Standort geliefert werden.

Sie bekommen keine Produktaktualisierungen mehr

Alle Entwicklungsarbeiten werden eingestellt, sobald das System das offizielle Ende seiner Nutzungsdauer (EoSL) erreicht hat. Und dann erhalten Sie keine Aktualisierungen der Programmfunktionen mehr.

In der Praxis vermeiden die meisten CTOs die Installation von Software-Updates, um die Stabilität ihrer Speicherinfrastruktur zu gewährleisten. Warum sich um Updates Gedanken machen, die Sie sowieso nicht installieren wollen?

Ihre Technologie ist veraltet

Mit dem Weiterbetrieb älterer Systeme entgeht Ihnen die Möglichkeit, die neuesten Technologien zu erwerben. Offensichtlich bedeutet das, dass Sie nicht über die leistungsstärkste Hardware verfügen.

Doch angesichts der hohen Kosten für die Durchführung einer Aktualisierung müssen Sie nicht unbedingt eine Hardware ersetzen, die immer noch einwandfrei funktioniert. Zudem ersparen Sie sich die unvermeidlichen „Kinderkrankheiten“, die mit einer größeren Hardware-Aktualisierung einhergehen.

Es entgeht Ihnen die „spezielle“ Preisgestaltung

Um den Schock des Upgrades abzumildern, bietet Ihnen Ihr Account Manager wahrscheinlich deutliche Preisnachlässe. Diese Einsparungen holt er sich jedoch über den Wartungsvertrag zum Schutz Ihrer nagelneuen Hardware wieder zurück.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Ihr Account Manager sehr wahrscheinlich preisliche Anreize bieten wird, sollten Sie irgendwann in der Zukunft zu ihm „zurückkehren“. Und in der Zwischenzeit können Sie eine deutliche Senkung der Wartungskosten durch Third-Party-Support für Ihre vorhandenen Systeme genießen.

Einfach „Nein“ sagen

Natürlich macht Ihr Account Manager nur seinen Job – aber Sie sollten sich nicht scheuen, nein zu sagen, wenn er das Thema Upgrade anspricht. Wenn Sie mehr über Ihre Support-Optionen nach Ablauf der Gewährleistung erfahren möchten und wissen wollen, wie CDS Ihnen helfen kann, dann kontaktieren Sie uns.

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